In den laufenden Tarifgesprächen zwischen der Apothekengewerkschaft ADEXA und dem Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) zeichnet sich eine intensive Auseinandersetzung ab. Gewerkschaftsvertreter betonen die gestiegene Arbeitsbelastung in den Vor-Ort-Apotheken und fordern substanzielle Gehaltssteigerungen, insbesondere für PTA und PKA.
Hintergrund der Verhandlungen
Die Personalsituation in deutschen Apotheken gilt seit Monaten als angespannt. Laut Gewerkschaftsangaben führen unbesetzte Stellen und Notdienste zu einer Überlastung des bestehenden Teams. „Ohne attraktive tarifliche Rahmenbedingungen droht der Vor-Ort-Versorgung ein massiver Substanzverlust“, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme.
Arbeitgeber verweisen auf wirtschaftlichen Druck
Auf Seiten der Inhaber und Verbände wird wiederum auf die anhaltend schwierige Honorarsituation verwiesen. Das seit über einem Jahrzehnt unveränderte Festzuschlagshonorar schränke den finanziellen Spielraum vieler Betriebe stark ein. Eine Lösung müsse daher auch flankierende politische Maßnahmen der Bundesregierung berücksichtigen.
