Das geplante Apothekenreformgesetz (ApoRG) ist Gegenstand heftiger Kontroversen zwischen Berufsverbänden, Gewerkschaften und Politik. Insbesondere die Diskussion um sogenannte „Apotheken ohne anwesenden Approbierten“ (Apotheke-Light) stößt auf vehementen Widerstand der Beschäftigtenvertretungen.
Sorge vor Qualitätsverlust und Lohndumping
Sowohl ADEXA als auch die Bundesapothekerkammer warnen davor, dass eine Absenkung der personellen Standards zu einem Abbau qualifizierter Arbeitsplätze führen könnte. „Qualifizierte pharmazeutische Beratung erfordert Fachpersonal vor Ort“, betonen Branchenexperten.
Politischer Ausblick
Ob und in welcher Fassung das Gesetz den Bundesrat passieren wird, bleibt mutmaßlich bis zur endgültigen Beschlussfassung offen. Gewerkschaften rufen weiterhin zu Informationskampagnen und Protestaktionen auf.
